Prof. Dr. Harald Seubert, geb. 1967. Prof. Seubert studierte Philosophie, Zeitgeschichte,Literatur- und Sozialwissenschaften sowie evangelische Theologie u.a. in Erlangen, Frankfurt/Main, München und Wien. Er hat 1997 promoviert, die Habilitation folgte im Jahr 2003. Nach Lehrtätigkeiten u.a. an den Universitäten Erlangen und Halle/Saale ist er heute Ordinarius für Kulturphilosophie und Ideengeschichte des deutschen Sprachraums an der Adam-Mickiewicz-Universität in Posen. Zudem übt er professorale Lehrtätigkeiten an den Universitäten Bamberg und Erlangen-Nürnberg aus.

 

Thema: „Humboldt im 21. Jahrhundert? Elend und Chancen der gegenwärtigen Universität“

 

Felix Menzel, geb. 1985, studiert von 2005 bis 2010 Medien- und Kommunikationswissenschaften, Politik und BWL an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. 2004 gründete er mit Mitschülern die Schülerzeitung „Blaue Narzisse“. Später baute er sie zu einem viel beachteten, kulturellen Onlinemagazin aus. 2009 erschien von Herrn Menzel das Buch „Medienrituale und politische Ikonen“.

 

Thema: „Medienstrategien im Zeitalter von Twitter, Facebook & Co.“

 

Philipp Holtmann, geb. 1979, derzeit Doktorand an der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) im Rahmen des durch die Gerda Henkel-Stiftung geförderten Projekts „Dschihadismus im Internet: Die Internationalisierung von Gewaltdiskursen im World Wide Web“. Herr Holtmann arbeitete bereits als freier Journalist für die Badische Zeitung und als Sicherheitsberater für das Global Negotiation Project der Harvard Universität. Des weiteren absolvierte er Praktika bei der ARD-Kairo und dpa-Tel Aviv.

Veröffentlichungen (Auswahl):

  • „Islamistische Terroristen und das Internet“, in Jahrbuch Terrorismus 2011.
  • „Virtual Leadership in the Jihadist Movement“, Artikel in einem Sammelband von Rüdiger Lohlker (Ersch. vorauss. Herbst 2010).
  • „The Istanbul Plot 2003“, Artikel zusammen mit Guido Steinberg in einem Sammelband von Bruce Hoffman (Ersch. vorauss. Herbst 2010).
  • „Folgt der Karawane der Märtyrer“ (SWP-Aktuell August 2010).
  • „Virtueller Dschihad: Eine reale Gefahr“ (SWP-Aktuell Juni 2010).

 

Thema: „Moderne Informationstechnologie und asymmetrische Kriegsführung – die Kommunikations- und Medienstrategie der Al-Qaeda“

 

Prof. em. Dr. iur. George Turner, geb. 1935. Er war Universitätspräsident (Hohenheim 1970 bis 1986), Präsident der Rektorenkonferenz (Bonn 1979 bis 1983) und parteiloser Senator für Wissenschaft und Forschung in Berlin (1986 bis 1989). Von 1989 bis 2000 bekleidete Prof. Turner einen Lehrstuhl für Rechtswissenschaft an der Universität Hohenheim und nahm eine Gastprofessur an der Humboldt-Universität zu Berlin wahr. Seitdem ist er neben der Beratung von Medienunternehmen publizistisch tätig.

Veröffentlichungen (Auswahl):

  • Massenuniversität und Ausbildungsnotstand. Wie die Krise überwunden werden kann. 1984
  • Freiheit der Forschung. Ihre Grenzen und die Verantwortung des Wissenschaftlers. 1986
  • Hochschule zwischen Vorstellung und Wirklichkeit. 2001

 

Thema: „Der Bologna-Prozeß und die Folgen“

 

Geert Lovink, geb. 1959. Herr Lovink ist ein niederländisch-australischer Medientheoretiker und –kritiker. Er ist der Gründer und Direktor des Instituts für Netzwerk-Kultur an der Hogeschool van Amsterdam, wo er 2004 eine Forschungsprofessur erhielt. An der Universität von Amsterdam ist er Dozent für Neue Medien.
 
Herr Lovink ist der Begründer von Internet-Projekten wie Nettime und FibreCulture. Zudem hat er das Medienkunstmagazin Mediamatic und die Initiative PressNow für unabhängige Medien im ehemaligen Jugoslawien gegründet. Im Mai 2010 nahm Geert Lovink an der Aktion „Quit Facebook Day“ teil und löschte seinen Facebook-Zugang. Er hat nicht zuletzt weltweit zahlreiche Publikationen für eine freie und alternative Internet-Kultur veröffentlicht.
 
Veröffentlichungen (Auswahl): 

  • Netzkritik. Materialien zur Internet-Debatte. 1997 
  • Dark Fiber – Auf den Spuren einer kritischen Internet-Kultur. 2004 
  • Zero Comments: Elemente einer kritischen Internet-Kultur. 2007

 

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